Freundschaft 2.0

Ein Theater-Filmstück von und für Jugendliche

 

„Du bist der Beste Bro, ich liebe Dich!“ Aber die beste Freundin, das ist der Feind.

101 Freunde, und 3 zu denen man immer hingehen kann. Grillen an der Ruhr und sich zusammen so stark fühlen, dass da auch die Polizei nix gegen machen kann. Sich mit Kevin kloppen, und dann in den Armen liegen. Oder gibt`s das richtige Glück, das, was bis in die Fingerspitzen geht, dann doch nur, wenn man mal ganz alleine ist? Und da gab`s doch auch mal Sean, im Kindergarten, von dem man nicht mal mehr weiß, wie der eigentlich aussah, der aber wusste, was Zigeuner sind. „Was sollte die verfickte Scheiße eigentlich, dass Du Dich so verändert hast?“, will man manchmal brüllen, aber mit dem großen Jan ist man bis heute gerne unterwegs…

 

Freundschaft – heißt das eigentlich?

Fünf Tage haben sich Schüler/innen der Nelli Neumann Schule mit der Regisseurin Ines Habich und dem Essener Videokünstler Daniel Gugitsch auf die Suche begeben, nach dem was wirklich zählt, aber einem auch schon tierisch wehgetan hat.



Mit Theater und Film ergänzen sich reale und visuelle Momente, in denen die Gedanken, Erfahrungen und die Phantasie der Jugendlichen ihren Platz finden.



Hintergrund

Freundschaft selbst ist für Jugendliche ein wichtiger Wert. Laut der Jugendstudie Shell aus dem Jahr 2010 finden 97% der Jugendlichen, das „Gute zu Freunde zu haben“ ein wichtiger Wert ist (vgl. Shell Studie 2010).

Freundschaften eingehen zu können und zu vertiefen gehört u. a. zu den Entwicklungsaufgaben im Jugendalter. Findet in dieser Phase u. a. die Ablösung vom Elternhaus statt.

In dieser starken Phase der Selbstfindung werden tiefer Beziehungen zu Gleichaltrigen immer wichtiger. Gerade Online Communities bieten dafür eine scheinbar „sichere“ Plattform, Freunde zu finden und sich zu präsentieren.

Im Mai 2009 stellte die Landesanstalt für Medien (LfM) NRW die Studie „Heranwachsen mit dem Social Web. Zur Rolle von Web 2.0-Angeboten im Alltag von Jugendlichen und jungen Erwachsenen“ vor. Sie kommt zu dem Ergebnis, dass Freundschaften über Social Communities für Jugendliche inzwischen fast unverzichtbar sind. (Quelle: www.klicksafe.de; CC-Lizens by-nc-s ).


Freundschaft! So heißt der Gruß der Falken international und Handlungsfeldern gelebt. Kinder und Jugendliche können u. a. solidarische Umgangsformen erleben, die Programmpunkte mitbestimmen, freiwillig an den unterschiedlichsten Bildungsangeboten teilnehmen. Dabei bleibt nicht aus und ist auch gewollt, Freunde zu treffen und neue Freundschaften zu schließen.

Das Projekt möchte Informationen über die allgemeinen Funktionsweisen von Social Network Sites und ihre Auswirkungen auf Freundschaften und Beziehungen aufklären. Neben den Gefahren der Social Communities sollen auch die positiven Möglichkeiten aufgezeigt werden.

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